Herzliche Begegnung zum Himmelfahrtstag 2025 – Grevenbroich empfängt Freunde aus Saint-Chamond
An Christi Himmelfahrt 2025 öffnete Grevenbroich erneut seine Tore für Mitglieder und Gäste aus der französischen Partnerstadt Saint-Chamond. Die seit nunmehr 44 Jahren bestehende Städtepartnerschaft bewies einmal mehr ihre Lebendigkeit und Bedeutung für die Völkerverständigung.
Die deutschen Gastgeber hatten keine Mühen gescheut, um ihren Gästen einen herzlichen Empfang zu bereiten. Den Auftakt bildete ein stimmungsvoller Apéritiv im Haus Hartmann, bei dem sich alte Bekannte umarmten und neue Gesichter neugierig begrüßt wurden. Ganz im Sinne der Tradition wurden die „Chamonesen“ nicht in Hotels, sondern in Gastfamilien untergebracht. Eine für einige Franzosen noch ungewohnte Reiseform, die sich jedoch schnell als Bereicherung erwies.
Der Freitag stand ganz im Zeichen eines informativen Ausflugs nach Koblenz. Bei einer Stadtführung und einer Bootsfahrt tauchten Deutsche und Franzosen gemeinsam in ihre Geschichte ein. Sonnenschein und gute Laune, gepaart mit einer zünftigen Stärkung, trugen zu einem unvergesslichen Tag bei. Nach diesem ereignisreichen Tag klang der Abend bei gemeinsamen Abendessen in den Familien aus, wobei sich mehrere Gastfamilien zu noch längeren, freundschaftlichen Gesprächen trafen. Der Samstag stand den Gästen zur freien Verfügung.
Der Höhepunkt des Besuchs war der Abschiedsabend im Kloster Langwaden. Mit hochrangigen Vertretern beider Städte wurde eine wunderschöne Feier begangen, die 44 Jahre lebendige Städtepartnerschaft würdigte. Viele Mitglieder der ersten Stunde sind inzwischen im Rentenalter, doch gemeinsame Projekte mit jungen Leuten geben der Partnerschaft immer wieder neue Impulse und ermöglichen das Knüpfen neuer Freundschaften. Mit Standing Ovations wurden die Feuerwehrleute gefeiert, die sich in Saint-Chamond mit ihren Kollegen ausgetauscht und durch ihre Teilnahme am dortigen Urban Trail in voller Montur großen Eindruck hinterlassen hatten. „Es lebe unsere Städtepartnerschaft, unser Beitrag zur Völkerverständigung in Europa!“, so der einhellige Tenor.
Am frühen Sonntagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Ein letztes gemeinsames Foto, Küsschen links, Küsschen rechts, und dann ging es für die französischen Gäste wieder gen Heimat. Schon jetzt steht fest: Im nächsten Jahr findet der Gegenbesuch wieder an Christi Himmelfahrt in Saint-Chamond statt.














